In diesem Seminar lernen Sie die Reflexive Thematische Analyse nach Braun und Clarke (2022, 2019, 2006) anzuwenden.
Steckbrief
- Lernsetting
- Präsenz
- ECTS-Punkte
- 1
- Nächster Start
- 1.6.2026
- Dauer
- 2 Tage
- Durchführungsort(e)
- Brugg-Windisch
- Preis
- CHF 300
- Format
- Kurs
- Zielpublikum
- Dozierende an Hochschulen und Mitarbeitende an Hochschulen
Ziele und Nutzen
Die Reflexive Thematische Analyse (RTA) ist eine flexible qualitative Auswertungsmethode, die im Rahmen von 6 Auswertungsphasen einen kreativen Analyseprozess zulässt und dabei die Bedeutung der Selbstreflexion auf Seiten der Forschenden betont. Sie eignet sich für eine Bandbreite an theoretischen Zugängen sowie für die Anwendung an verschiedenen Datentypen wie z. B. Interviewtranskripten, ethnografischen Beobachtungsprotokollen, Dokumenten oder Bildmaterial.
Die RTA ist ein kodierendes Verfahren, allerdings wird hier – im Vergleich z. B. zur Qualitativen Inhaltsanalyse – kein Kategoriensystem erstellt. Während sich die RTA auf dem Spektrum qualitativer Auswertungsmethoden im interpretativen Bereich bewegt, eignet sie sich aber auch für deskriptive Analysezugänge.
Das Ziel ist, sich mit der Forschungshaltung und den Techniken der RTA vertraut zu machen, die ersten 3 Phasen praktisch anzuwenden und die Eignung der Methode für die eigene Forschungsarbeit einschätzen zu können.

Dieser Kurs ist auch Teil der Methodenwoche
Aufbau und Inhalte
Im Kurs werden Input-Phasen, selbstreflexive Einzelarbeit, praktisches analytisches Arbeiten in Kleingruppen an empirischem Material sowie Frage- und Reflexionsrunden kombiniert. Es kann eigenes Datenmaterial mitgebracht oder Datenmaterial von der Dozentin genutzt werden.
Der Schwerpunkt des Seminars liegt auf der praktischen Anwendung der ersten 3 Phasen (von insgesamt 6 Phasen), kombiniert mit einem praxisnahen Ausblick auf die Phasen 4–6. Die Dozentin gibt zudem praktische Einblicke in ein Forschungsprojekt, in dem die RTA erfolgreich angewandt wurde. Zudem üben wir zu reflektieren, wie sich unsere beruflichen sowie persönlichen Erfahrungen, unsere Forschungshaltung und unser professionelles Selbstverständnis auf den Auswertungsprozess auswirken.
Daten und Ort
Mo, 1.6.2026, 8.45–16.30 Uhr
Di, 2.6.2026, 8.45–16.30 Uhr
Brugg-Windisch
Dozierende
- Dr. sc. hum. Linny Geisler, Kommunikationswissenschaftlerin (M. A. Universität Hamburg), sowie Sucht- und Versorgungsforscherin (Medizinischen Fakultät der Eberhard Karls Universität Tübingen) und Systemische Therapeutin und Beraterin (SG)
Voraussetzungen und Zulassung
Zielgruppe
- Dozierende an Hochschulen
- Mitarbeitende an Hochschulen
Aufnahmekriterien
Erfahrungen in der qualitativen Forschung sind wünschenswert, aber keine zwingende Voraussetzung.
Organisatorisches
Gebühren
CHF 300
Beratung und Info-Anlässe
Kontakt

Svenja Schweri
- Telefon
- +41 56 202 81 02
- svenja.schweri@fhnw.ch

Dr. Jasmin Näpfli
- Telefon
- +41 56 202 79 54 (Direkt)
- jasmin.naepfli@fhnw.ch
Info-Anlässe
Zu diesem Angebot gibt es keine Info-Anlässe.
Anmeldung
Anwendung der Reflexiven Thematischen Analyse nach Braun und ClarkeStart Juni 2026
- Datum
- 1.6.2026–2.6.2026
- Dauer
- 2 Tage
- Unterrichtstage
- Montag und Dienstag
- Ort
- Brugg-Windisch
- Anmeldeschluss
- 19.4.2026