Hochschulübergreifende Kooperation für eine zukunftsfähige Lehrer:innenbildung - BNE weiterentwickeln, Studienfächer vernetzen, Bildung stärken (CUFT)
Projektdetails
- Typ
- Forschungsprojekt
- Forschungsfeld
- Nachhaltigkeit in Bildung und Erziehung: BNE, Chancengerechtigkeit, Demokratie
- Themen
- Bildung und Pädagogik
- Hochschule/Institut
- Pädagogische Hochschule FHNW / Institut Weiterbildung und Beratung, Institut Forschung und Entwicklung
- Partner
- PHBern, HEP-BEJUNE, EHB, PH FR, UNIGE, PHGR, NMS Bern, HfH, PHSH, PHSG, HSG, PHTG, PH-VS, PH Zug, PH Zürich
- Förderung
- swissuniversities
- Laufzeit
- Januar 2025 – September 2026
- Leitung
- Prof. Dr. Julia Arnold
- Mitarbeit
- Prof. Dr. Wiktoria Furrer
Dr. Michaela Maurer
Dr. des. Andrina Jörg
Leitung

Prof. Dr. Julia Arnold
- Telefon
- +41 61 228 53 29 (Direkt)
- julia.arnold@fhnw.ch
Projektteam
Über das Projekt
Das Teilprojekt «Bildungslandschaften» (TP3) fokussiert die Öffnung der Hochschulen gegenüber gesellschaftlichen Akteur:innen im Sinne der Third Mission und erprobt, wie nachhaltigkeitsbezogene Lernräume im Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis gestaltet werden können. Im Zentrum steht die Entwicklung innovativer Formate der Wissenschaftskommunikation, insbesondere in Form ko-kreativer und partizipativer Ansätze wie Zukunftswerkstätten und dialogischen Workshops. Die einzelnen Projekte dienen dabei als Erprobungsräume für übertragbare Ansätze zur Gestaltung von Bildungslandschaften zur Nachhaltigkeit. Der Co-Lead für dieses Teilprojekt liegt bei der PH Luzern und dem ZNTD der PH FHNW.
Ein konkretes Beispiel für einen solchen ko-kreativen und partizipativen Ansatz bildet die Kooperation mit der Biogärtnerei am Hirtenweg (Riehen/Basel). Basis bilden sogenannte «Konsumblüten der Paranatur». Die Scheinpflanzen beziehungsweise Alltagsobjekte aus Kunststoff, die an Orte verpflanzt werden, an denen üblicherweise Natur erwartet wird, wurden gemeinsam weiterentwickelt und mit biologiedidaktischen Informationen verknüpft. Ausgewählte Konsumblüten liefern scheinbar einfache Lösungen für ökologische Herausforderungen und verweisen als bewusst irritierende Elemente auf reale Zusammenhänge, etwa in Bezug auf die Biodiversität, Pflanzenschutz, Klimaregulierung oder Ressourcenverbrauch. Begleitende Infotafeln ordnen diese Themen wissenschaftlich ein und machen sichtbar, dass ökologische Prozesse in grössere systemische Zusammenhänge eingebettet sind. Gleichzeitig werden konkrete Handlungsbezüge hergestellt, indem passende reale Pflanzen aus dem Sortiment der Biogärtnerei vorgeschlagen werden.

Ergänzend laden partizipative Formate dazu ein, eigene «Scheinpflanzen» zu entwerfen und deren Funktionen zu reflektieren. So entstehen Lerngelegenheiten, in denen wissenschaftliche Erkenntnisse, gestalterisches Handeln und alltägliche Entscheidungen miteinander verknüpft werden.

Finanzierung
Das Projekt wird finanziert durch



