Die RicH-Studie erforscht systematisch die Operationen narrativer Kompetenz und deren qualitative Unterschiede bei Personen unterschiedlicher Expertise. Das Ziel ist es, Lernprogressionsmodelle zur Diagnose der Ausprägungen historischen Denkens und narrativer Kompetenz zu entwickeln.

Projektdetails
- Typ
- Forschungsprojekt
- Forschungsfeld
- Fachdidaktik
- Themen
- Bildung und Pädagogik
- Hochschule/Institut
- Pädagogische Hochschule FHNW / Institut Forschung und Entwicklung
- Förderung
- Schweizerischer Nationalfonds
- Volumen
- CHF 476'398
- Laufzeit
- August 2020 - Juli 2024
- Leitung
- Dr. phil. Martin Nitsche
- Mitarbeit
- Jonas Schobinger
Leitung

Dr. phil. Martin Nitsche
- Telefon
- +41 (0)62 836 94 61
- martin.nitsche@fhnw.ch
Projektteam
Über das Projekt
Geschichtsvermittlung soll dazu befähigen, mittels historischem Denken Perspektiven für die Gegenwart und Zukunft zu entwickeln, indem historisch gelernt wird. Historisches Lernen wird häufig als Entwicklung narrativer Kompetenz definiert. Wie Lernprozesse und Lernprogression erfasst und diagnostiziert werden können, ist jedoch kaum bekannt. Vorliegende Graduierungsvorschläge sind empirisch nicht abgesichert. Darüber hinaus gelten epistemologische Beliefs und metakognitive Strategien als Einflussfaktoren und Outcomes historischen Lernens, ohne dass deren Funktion erforscht sind. Die RicH-Studie setzt hier an, indem sie systematisch die Operationen narrativer Kompetenz und diesbezügliche qualitative Unterschiede bei Personen mit unterschiedlicher Expertise (z.B. Historiker*innen, Public Historians, Studierende, Schüler*innen) exemplarisch am Thema Schweizer Geschichte im Ersten Weltkrieg erforscht. Das Ziel ist es, Lernprogressionsmodelle kategorial für weiterführende Studien und schulische Lerndiagnostik zu entwickeln.
Geschichtsvermittlung soll dazu befähigen, mittels historischem Denken Perspektiven für die Gegenwart und Zukunft zu entwickeln, indem historisch gelernt wird. Historisches Lernen wird häufig als Entwicklung narrativer Kompetenz definiert. Wie Lernprozesse und Lernprogression erfasst und diagnostiziert werden können, ist jedoch kaum bekannt. Vorliegende Graduierungsvorschläge sind empirisch nicht abgesichert. Darüber hinaus gelten epistemologische Beliefs und metakognitive Strategien als Einflussfaktoren und Outcomes historischen Lernens, ohne dass deren Funktion erforscht sind. Die RicH-Studie setzt hier an, indem sie systematisch die Operationen narrativer Kompetenz und diesbezügliche qualitative Unterschiede bei Personen mit unterschiedlicher Expertise (z.B. Historiker*innen, Public Historians, Studierende, Schüler*innen) exemplarisch am Thema Schweizer Geschichte im Ersten Weltkrieg erforscht. Das Ziel ist es, Lernprogressionsmodelle kategorial für weiterführende Studien und schulische Lerndiagnostik zu entwickeln.
Finanzierung
Das Projekt wird gefördert durch:

