Transfer von evidenzbasierten Konzepten zur Sprachbildung in die Aus- und Weiterbildung von Lehrpersonen zur Erhöhung der Chancengerechtigkeit (TREKS-CH)
Projektdetails
- Typ
- Forschungsprojekt
- Forschungsfeld
- Schulentwicklung
- Themen
- Bildung und Pädagogik
- Hochschule/Institut
- Pädagogische Hochschule FHNW / Institut Forschung und Entwicklung, Institut Sekundarstufe I und II
- Partner
- Prof. Dr. Dieter Isler (PH Thurgau)
Wissenschaflticher Beirat:
Prof. Dr. Colin Cramer (PH Thurgau/Universität Konstanz)
Prof. Dr. Elena Makarova Universität Basel)
Prof. Dr. Yves Karlen (Universität Zürich) - Förderung
- swissuniversities
- Leitung
- Prof. Dr. Anke Schmitz
Prof. Dr. Afra Sturm - Mitarbeit
- Dr. Jutta Hanner
Dr. Nadja Lindauer
Iva Koncic
Laura Mohler
Ein Projekt des Zentrums Lesen, Instituts Forschung und Entwicklung und des
Instituts Sekundarstufe I und II.
Leitung

Prof. Dr. Anke Schmitz
- Telefon
- +41 56 202 71 04
- anke.schmitz@fhnw.ch

Prof. Dr. Afra Sturm
- Telefon
- +41 56 202 80 23 (Direkt)
- afra.sturm@fhnw.ch
Projektteam PH FHNW
Externe Projekmitarbeitende
Dr. Jutta Hanner, Pädagogische Hochschule Thurgau
Über das Projekt
International vergleichende Schulleistungsstudien, wie zuletzt die PISA-Studie 2022, verdeutlichen, dass 24 % der Lernenden nicht die Mindestkompetenzen im Lesen erreichen und sich der Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und Leistung trotz verstärkter politischer Bemühungen in der Schweiz vergrössert hat. Lernende aus sozial benachteiligten Gruppen (z. B. mit einer anderen Erstsprache als der Schulsprache Deutsch, mit besonderem Förderbedarf, mit geringerem sozio-ökonomischem und/oder kulturellem Kapital) sind mit erheblicher Bildungsungerechtigkeit konfrontiert. Für die Schweiz sind diese unzureichenden Ergebnisse, die mitunter auch für andere Sprachlernbereiche wie das Schreiben und die Mündlichkeit gelten, unbefriedigend. Es ist deshalb von höchster Priorität, (angehende) Lehrpersonen qualitätvoll zu professionalisieren, damit sie benachteiligte Lernende mit Blick auf ihre Bedürfnisse diversitätssensibel diagnostizieren und fördern können. In der Aus- und Weiterbildung von Lehrpersonen ist insbesondere das evidenzbasierte Handeln von Lehrpersonen zu stärken, da der Transfer sowie die nachhaltige Implementation von wirksamen Fördermassnahmen in die schulische Praxis schleppend verläuft.
Das vorliegende Projekt liefert mit einem Fokus auf die Schweizer Lehrer:innen-Bildung einen Beitrag zur Schliessung des sogenannten «research-to-practice gaps». Ziel ist es, Forschungserkenntnisse zu Diagnose und wirksamer Förderung benachteiligter Schüler:innen unter Einbezug der Sprachdidaktik und der Bildungs-/und Erziehungswissenschaft zu bündeln, zu vernetzen und (angehenden) Lehrpersonen in der Aus- und der Weiterbildung sowie der Bildungsverwaltung/-politik öffentlich zugänglich zu machen. Kern des Projektes ist der Aufbau einer Open-Access institutionen- und hochschulübergreifenden Website, die evidenzbasierte Konzepte für (angehende) Lehrpersonen auf der Elementar- bis zur Sekundarstufe I qualitätsgesichert aufbereitet und disseminiert.



