
Projektdetails
- Typ
- Forschungsprojekt
- Forschungsfeld
- Heterogenität/Inklusion von Kindern und Jugendlichen
- Themen
- Bildung und Pädagogik
- Hochschule/Institut
- Pädagogische Hochschule FHNW / Institut Forschung und Entwicklung
- Partner
- Prof. Dr. Fridtjof Nussbeck, Universität Konstanz
Prof. Dr. Sara Rimm-Kaufmann, University of Virginia
Prof. Dr. Florian Schmiedek, Göthe Universität Frankfurt
Prof. Dr Ute von Düring, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg - Förderung
- Schweizerischer Nationalfonds SNF
- Volumen
- CHF 626'890
- Laufzeit
- Dezember 2025 - Dezember 2029
- Leitung
- Prof. Dr. Markus Neuenschwander, Institut Forschung und Entwicklung der PH FHNW
Prof. Dr. Carmen Zurbriggen, Universität Fribourg - Mitarbeit
- Dr. Tatiana Diepold
Rebecca Joss,
Lara Friedrich, Universität Fribourg
Leitung

Prof. Dr. habil. Markus P. Neuenschwander
- Telefon
- +41 56 202 71 37 (Direkt)
Prof. Dr. Carmen Zurbriggen, Universität Fribourg
Projektteam
Lara Friedrich, Universität Fribourg
In Kooperation mit
Prof. Dr. Fridtjof Nussbeck, Universität Konstanz
Prof. Dr. Sara Rimm-Kaufmann, University of Virginia
Prof. Dr. Florian Schmiedek, Göthe Universität Frankfurt
Prof. Dr Ute von Düring, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Über das Projekt
Dieses Projekt wird mit den Projekten «Kompetenzen für die Schulgemeinschaft (KoS)» und «Sozial-emotionales Lernen: Förderansätze für Schulen (SEL» am Zentrum Lernen und Sozialisation koordiniert.
Das Forschungsprojekt untersucht die Wechselwirkung von Faktoren in Unterricht und Familie sowie von sozial-emotionalen Kompetenzen von Jugendlichen auf die Entwicklung von internalisierenden und externalisierenden Problemen, des subjektiven Wohlbefindens sowie der Leistungen auf der Sekundarstufe I. Die Ergebnisse sollen einen Beitrag dazu leisten, die psychische Gesundheit von Jugendlichen unter Berücksichtigung schulischer Leistungsziele zu unterstützen.
In dieser Längsschnittstudie werden schulische und familiäre Bedingungen der psychischen Gesundheit von Jugendlichen und deren Leistungen untersucht. Unter psychischer Gesundheit werden sowohl internalisierende (z.B. Depression, Angst) und externalisierende Probleme (z.B. Hyperaktivität, Aggression) als auch das subjektive Wohlbefinden verstanden. Ziele der Studie sind herauszufinden, wie sehr protektive Faktoren im schulischen Unterricht und Familie die Wirkung von aversiven Faktoren auf die psychische Gesundheit von Jugendlichen reduzieren können und welche Rolle dabei sozial-emotionale Kompetenzen spielen. Innovativ ist dabei, dass Wechselwirkungen von Faktoren der Schule und Familie längsschnittlich und situiert im Kontext untersucht werden.
Dazu werden zu Beginn und am Ende des 7. Schuljahres sowie am Ende des 8. Schuljahres Fragebogen für etwa 3200 Schüler*innen, Lehrpersonen, Eltern aus der ganzen Deutschschweiz sowie Leistungstests in Lesen und Mathematik eingesetzt. Zudem werden zweimal während je einer Woche intensiv längsschnittliche Messungen mit Experience Sampling Method durchgeführt.
Die Ergebnisse geben Hinweise für Schulen, Familie und die Lehrpersonenbildung, wie die psychische Gesundheit von Jugendlichen unter Beachtung schulischer Leistungsziele unterstützt werden kann.
Genauere Informationen zu diesem Projekt folgen zu einem späteren Zeitpunkt über diese Website.
Das Projekt wird gefördert durch den Schweizerischen Nationalfonds, wir danken für die finanzielle Unterstützung.
