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02.05.2019 | Hochschule für Gestaltung und Kunst

Im Fokus auf dem Campus der Künste Basel: Künstliche Intelligenz für eine bessere Zukunft?

Von Mai bis August 2019 widmen sich die Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW wie auch das HeK (Haus der elektronischen Künste Basel) dem aktuellen Thema der künstlichen Intelligenz (KI). Dabei geht es weniger um eine Bestandsaufnahme von Technologien, die in Form von sprechenden Telefonen, chattenden Bots oder selbstfahrenden Autos bereits jetzt unseren Alltag bestimmen. Stattdessen wird aus der Perspektive von Kunst und Gestaltung ein kritischer wie produktiver Umgang mit künstlerischer Intelligenz skizziert.

Eine Gruppenausstellung im HeK verdeutlicht mit ausgewählten künstlerischen Positionen die Wirkungen von KI in der und auf die Gesellschaft. Daneben vertiefen zwei Workshop-Formate an der Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW sowie zwei Workshops von iart – Studio für mediale Architekturen das Thema für die Gestaltungspraxis. Das gemeinsame öffentliche Symposium der Hochschule mit dem HeK macht die Möglichkeiten und Fallstricke der artifiziellen Intelligenz deutlich. Im Austausch von Praxis und Wissenschaft werden Szenarien gezeichnet, in denen die «Automation des Denkens und Handelns» Antworten auf gesellschaftliche Herausforderungen liefern kann.


Details zu den einzelnen Anlässen:

9. Mai–11. August 2019
Entangled Realities – Leben mit künstlicher Intelligenz
Internationale Gruppenausstellung
HeK (Haus der elektronischen Künste Basel)


In der Ausstellung «Entangled Realities» widmet sich das HeK dem aktuellen Thema der künstlichen Intelligenz und deren Auswirkungen auf das menschliche Leben und die Gesellschaft. Ein spezifischer Fokus gilt den wirklichkeitsbildenden Effekten der KI und ihrem Einsatz als künstlerischem Werkzeug, das neue und unvorhersehbare Bildwelten und Artefakte entstehen lässt. Durch die Interaktion mit intelligenten algorithmischen Systemen und der Ermächtigung, die Maschinen bereits heute in vielfältigen Prozessen und Lebensbereichen übernehmen, entstehen neue verflochtene Realitäten. Die in der Ausstellung präsentierten Werke zeigen auf, wie diese algorithmischen Netzwerke Welt «sehen» und auch Welt kreieren.
Gemeinsam ist den künstlerischen Arbeiten, dass sie die Prozesse des maschinellen Lernens basierend auf neuronalen Netzwerken anschaulich machen und unser Verständnis von nicht-menschlichem Erkennen und Subjektivität vertiefen.

Mit Arbeiten von: Zach Blas & Jemima Wyman (USA), James Bridle (GB), Ursula Damm (D), Dries Depoorter (BE), Anna Dumitriu und Alex May (GB), fabric | ch (CH), Holly Herndon und Mat Dryhurst (USA), Mario Klingemann (D), Lauren McCarthy (USA), Trevor Paglen (USA), Anna Ridler und David Pfau (UK), Sebastian
Schmieg (D), Jenna Sutela (FI)

Kuratiert von: Sabine Himmelsbach und Boris Magrini

HeK (Haus der elektronischen Künste Basel), Freilager-Platz 9, 4142 Basel/Münchenstein
hek.ch


16. Mai 2019, 18:30–21 Uhr
Bits und Bites
Künstliche Intelligenz im Design
HeK (Haus der elektronischen Künste Basel) und iart – Studio für mediale Architekturen


Wie können künstliche Intelligenz und Machine Learning in Designprozessen eingesetzt werden? Der Creative Technologist und Gründer von iart, Valentin Spiess, gibt Einblicke in Strategien und Ästhetik. Neben einer Kurzführung durch die Ausstellung «Entangled Realities» sind alle Teilnehmenden zu einem kleinen Abendessen eingeladen.

HeK (Haus der elektronischen Künste Basel), Freilager-Platz 9, 4142 Basel/Münchenstein
Tickets erhältlich auf
hek.ch


23. Mai 2019, 18 Uhr
Making Human Machine Learning and Artificial Creativity
Mastertalk mit Max Dovey
Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW, Institut Integrative Gestaltung | Masterstudio


Im Rahmen des dreitägigen Workshops «Making Human Machine Learning and Artificial Creativity» im Studiengang Masterstudio Design, experimentieren Designerinnen und Designer mit Strategien und Anwendungsmöglichkeiten maschinellen Lernens als digitales Werkzeug. In seinem Mastertalk veranschaulicht der Medienkünstler und Designer Max Dovey anhand von Beispielen wie Algorithmen für maschinelles Lernen genutzt und untergraben werden können um sie situativ als Gestaltungsmittel in partizipativen oder sozialen Kontexten einzusetzen.

Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW, Freilager-Platz 1, 4142 Basel/Münchenstein Gebäude D, Hochhaus, Studiokino
Öffentlich, keine Anmeldung erforderlich
masterstudiodesign.ch


24. Mai 2019, 11–16 Uhr
Design-Experimente mit KI
Workshop mit Guillaume Massol
HeK (Haus der elektronischen Künste Basel) und iart – Studio für mediale Architekturen


Im Rahmen der Ausstellung Entangled Realities bietet iart einen Workshop an für alle, die sich für die experimentelle Gestaltung mit Hilfe von künstlicher Intelligenz begeistern. Mit der Flokk-Plattform und einem Toolkit für künstliche Intelligenz wird eine Vielzahl von Input-und Output-Möglichkeiten zum Kombinieren und Experimentieren vorhanden sein.

Für den Workshop sind keine spezielle Programmierkenntnisse erforderlich, ein eigener Laptop muss mitgebracht werden. Aufgrund der limitierten Anzahl an Plätzen ist eine Anmeldung bis spätestens 17. Mai 2019 an aW5mb0BpYXJ0LmNo erforderlich. Die Workshop-Sprache ist Englisch.

iart – Studio für mediale Architekturen, Freilager-Platz 3, 4142 Basel/Münchenstein
Anmeldung: aW5mb0BpYXJ0LmNo


17.–28. Juni 2019
Deep Learning and Its Implications for Design
Workshop von Arno Schubbach, Ludwig Zeller und Yann Martins
Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW, Institut Visuelle Kommunikation


Der zweiwöchige Workshop führt in die Grundlagen von Deep Learning im Kontext gestalterischer Praxis ein. Deep Learning umfasst eine Vielzahl von Verfahren zur maschinellen Musterverarbeitung und wurde zuletzt insbesondere auch zur Bilderkennung, -manipulation und -produktion eingesetzt. Im Zentrum des Workshops steht daher die praktische Aneignung visueller Anwendungen: Durch formelle Untersuchungen und kontrollierten Missbrauch werden existierende Deep Learning Anwendungen auf ihre innere Struktur befragt und Überlegungen zu den jeweiligen Ausprägungen maschinellen Wissens angeregt. Darüber hinaus werden mögliche Folgen der derzeitigen KI Konjunktur für Gesellschaft und Gestaltung mit Hilfe spekulativer Szenarien ausgelotet.

Interessierte Medienschaffende können sich jederzeit bei amVubmlmZXIuc2NobWl0dEBmaG53LmNo anmelden.
Weiterführende Informationen sind hier erhältlich.



20. + 21. Juni 2019
Reimagining AI. Scholars, Artists and Designers in Dialogue
Symposium
Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW, Institut Experimentelle Design- und Medienkulturen und HeK (Haus der elektronischen Künste Basel)

Im Zentrum des zweitägigen Symposiums stehen theoretische und praxisorientierte Überlegungen zu künstlerisch-gestalterischen Auseinandersetzungen mit und Kritiken an Infrastrukturen, Technologien, Erkenntnistheorien und Ästhetiken künstlicher Intelligenz (KI). Neben der Diskussion aktueller künstlerisch-gestalterischer Ansätze wird es darum gehen, blinde Flecken in der Auseinandersetzung mit künstlicher Intelligenz zu identifizieren und dadurch entsprechende kulturelle, politische, soziologische und geopolitische Möglichkeiten und enthaltene Veränderungspotenziale aufzudecken. Im Austausch zwischen Theorie und Praxis werden diejenigen Felder umrissen, in denen Kunst und Gestaltung wesentlich zu einer kritischen Betrachtung von KI beitragen können.

Beiträge kommen von renommierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus den Medien- und Kulturwissenschaften, der Kunstgeschichte, Soziologie, den (feministischen) Wissenschafts- und Technikwissenschaften, die alle theoretisch an Aspekten der künstlichen Intelligenz und ihren künstlerischen oder gestalterischen Repräsentationen arbeiten, sowie von Designerinnen, Künstlern und künstlerisch Forschenden, die praxisorientierte Erkundungen utopischer, dystopischer und weltlicher Szenarien anstellen, die durch die Künstliche Intelligenz und deren Implementierung im Alltag hervorgerufen werden können.

Bisher bestätigte Referentinnen und Referenten sind: Cristina Cochior, Ursula Damm, Antonia Majaca, Christine Meinders, Matteo Pasquinelli und Anna Ridler.

Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW, Freilager-Platz 1, 4142 Basel/Münchenstein Gebäude D, Hochhaus, 1. Etage Aula
Öffentlich, keine Anmeldung erforderlich
ixdm.ch
hek.ch

Weitere Auskünfte
Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW
Hochschule für Gestaltung und Kunst
Jenni Schmitt
Kommunikation
Freilager-Platz 1
Postfach
CH-4002 Basel
T +41 61 228 43 52
amVubmlmZXIuc2NobWl0dEBmaG53LmNo
www.fhnw.ch/hgk

HeK (Haus der elektronischen Künste Basel)
Julia Sumi
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
Freilager-Platz 9
CH-4142 Münchenstein
T +41 61 331 58 41
anVsaWEuc3VtaUBoZWsuY2g=
hek.ch

www.campusderkuenste.ch

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