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Dokumentarische Methode – Einführung in wesentliche Prinzipien der Erhebung und Auswertung am Beispiel von empirischem Material

Implizites Wissen explizit machen – darauf zielt der Ansatz der Dokumentarischen Methode. Der Workshop bietet eine Einführung in die der Dokumentarischen Methode zugrundeliegende forschungsleitende Perspektive der praxeologischen Wissenssoziologie. Zudem werden wesentliche Arbeitsschritte und grundlegende Prinzipien der Dokumentarischen Methode am Beispiel der Erhebung und Auswertung von Gruppendiskussionen, narrativem Interview und bei Bedarf Bild- und Filmmaterial an Beispielen erläutert. Im Einzelnen gehen wir dabei auf die Auswahl von Fällen, die Erhebung, die Auswertung (formulierende und reflektierende Interpretation) mit spezifischem Blick auf die komparative Analyse ein und klären die Prinzipien der Triangulation (text- und bildbezogener Methoden) sowie Typenbildung. Im Mittelpunkt des Angebots steht die gemeinsame Auswertung von empirischem Material aus unterschiedlichen Forschungszusammenhängen, so dass die Vorgehensweise am empirischem Material praktisch eingeübt wird.

Ziele des Kurses

  • Die Kursteilnehmenden kennen die zentralen Begriffe, Methoden und Forschungsbereiche der Dokumentarischen Methode und können diesen Ansatz in der qualitativen Forschung verorten.
  • Die Kursteilnehmenden kennen die wesentlichen Punkte in der Erarbeitung eines Forschungskonzepts und wissen insbesondere, wie eine Forschungsfrage gestellt sein muss, dass sie sinnvoll mit der Dokumentarischen Methode bearbeitet werden kann.
  • Die Kursteilnehmenden haben erste Erfahrungen mit der Erhebung, insbesondere aber mit der Auswertung empirischen Materials gesammelt.

Arbeitsweise im Kurs


Im Kurs besteht dem Workshopcharakter entsprechend für einige Teilnehmende die Möglichkeit, eigenes Material einzubringen und zu diskutieren. Wenn Sie Interesse haben, eigenes Material einzubringen, kontaktieren Sie die Dozentin bitte bis spätestens 28.08.2019: aGVpa2Uua2FudGVyQGhzLW1hZ2RlYnVyZy5kZQ==. Sie können entweder eine Vorlage mit empirischem Material diskutieren lassen; diese enthält eine einseitige Darstellung des Forschungsdesigns sowie Transkripte aus Gruppendiskussionen/Interviews/Film oder Beobachtungsprotokolle/Bilder und erste Ansätze zur formulierenden und reflektierenden Interpretation dieses Materials (Gesamtlänge max. 10 Seiten). Alternativ können Sie ein Forschungskonzept einreichen, in dem Sie das Erkenntnisinteresse der Arbeit, Ihre Forschungsfragen, die Begründung zur Wahl der Methoden sowie Überlegungen zur Samplebildung darstellen (Gesamtlänge max. 5 Seiten). Die Vorlagen werden von allen Teilnehmer*innen für die Arbeit vor Ort gelesen.

Voraussetzungen


Teilnehmende ohne Vorkenntnisse der Dokumentarischen Methode sind gebeten, sich folgende Texte im Vorfeld des Workshops anzueignen:
  • Bohnsack, R./Nentwig-Gesemann, I./Nohl, A.-M. (2013): Einleitung: Die dokumentarische Methode und ihre Forschungspraxis. In: Dies. (Hrsg.): Die dokumentarische Methode und ihre Forschungspraxis. Wiesbaden: VS. S. 9-32.
  • Bohnsack, R./Nohl, A.-M. (2013): Exemplarische Textinterpretation: Die Sequenzanalyse der dokumentarischen Methode. In: Dies. (Hrsg.): Die dokumentarische Methode und ihre Forschungspraxis. Wiesbaden: VS. S. 325-329.

Dieser Methodenkurs ist Teil des Angebots «Methodenwoche 2019»

Zielpublikum

Dozierende an Hochschulen, Mittelbau-Angestellte

Bemerkung

Detailinformationen zum Preis:

  • PH FHNW extern: 300 CHF
  • PH FHNW intern: 200 CHF
  • Doktorierende extern: 100 CHF
  • Doktorierende intern: kostenfrei

Bitte geben Sie bei der Anmeldung im Feld «Bemerkungen» an, welche Preiskategorie auf Sie zutrifft. Bei der Anmeldebestätigung wird automatisch der Preis von CHF 300 aufgeführt. Die Rechnungsstellung geschieht dann aber anhand der für Sie geltenden Preiskategorie.

Preis

CHF 300.00

Kursleitung

Heike Kanter, Dr., Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Hochschule Magdeburg-Stendal

Anmeldung

Anmelden

Standort

Brugg-Windisch

Den genauen Durchführungsort entnehmen Sie der Anmeldebestätigung.
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