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Engineer-To-Order Webplattform

Das Institut für Business Engineering FHNW entwickelt in Zusammenarbeit mit Forschungs-und Industriepartnern eine kollaborative Webplattform.

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Ziele

  • Wie lässt sich unter Nutzung des Potenzials neuer IT-Technologien zur Entscheidungsunterstützung die Effizienz, Verlässlichkeit und Flexibilität des Engineer-To-Order-Prozesses markant steigern?
  • Wie muss eine ETO-Webplattform zur Kooperation von Kunde und Lieferant idealerweise aufgebaut sein?
  • Wie erfolgt der Einsatz von Process Mining zur Auflistung von Entscheidungsoptionen – mit Aufbereitung von Begründungen und Empfehlungen?

Ausgangslage

Die Schweizerische Industrie ist gekennzeichnet durch einen hohen Anteil an Unternehmen, welche der kundenorientierten Fertigung zuzuordnen sind. In dieser kundenspezifischen Einzelfertigung (engl.: ETO "Engineer-to-Order") ist der Spezifikationsprozess des geforderten Leistungsumfangs stets ein iteratives Verfahren aller Anspruchsgruppen und benötigt daher ein hohes Ausmass an Kommunikation, Koordination und Kollaboration. Die heutigen Methoden sind infolge von Medienbrüchen und Redundanzen oft risikobehaftet und ineffektiv.

Ergebnis

Im Rahmen des Forschungsprojektes wird eine kollaborative ETO-Webplattform entwickelt, welche als projektbezogene Schaltstelle hinsichtlich der Anforderungsspezifikationen, dem Änderungswesen etc. sowohl für den Kunden als auch für den Lieferanten zugänglich ist. Im Vordergrund steht zunächst die Benutzerfreundlichkeit, also die Einfachheit und Ergonomie der Plattform. Mit Hilfe von geeigneten Visualisierungen sollen sodann die Kunden über die Produkteeigenschaften informiert werden. Auf Lieferanten- und Kundenseite werden zusätzlich phasenbezogen Entscheidungsunterstützungsmechanismen angeboten, insofern inhaltliche, terminliche und kostenbezogene Entscheide unterstützt werden sollen.

Projekt-Information

Ausführung Institut für Business Engineering FHNW
Forschungspartner Institut Mensch in komplexen Systemen FHNW
Dauer 2 Jahre
Förderung Innosuisse – Schweizerische Agentur für Innovationsförderung
Projektleitung Prof. Dr. Adrian Specker

 

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