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Governance und Wirtschaftsethik

Die Governancetätigkeiten von Personen in Nonprofit-Organisationen und in der Verwaltung können mit der politischen Philosophie analysiert werden, wobei insbesondere die Begriffe Herrschaft, Macht und Vertragstheorie von Bedeutung sind. Den Schwerpunkt bilden die Legitimationsanforderungen an Governance im Verhältnis von Bürgerbeteiligung, Wirtschaftsmacht, Management und Verwaltung.

Die Wirtschaftsethik geht davon aus, dass es Anliegen der modernen Ökonomie ist, wirtschaftliches Denken und Handeln ethisch zu reflektieren, will sie ihrer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht werden. Dazu zählt auch die Einsicht, dass nicht alle Konflikte moralisch aufgelöst werden können: Dilemmasituationen müssen jedoch als solche erkannt und ethisch analysiert werden, wenn Managemententscheidungen souverän sein sollen. Wirtschaftsethik als Disziplin der Angewandten Ethik analysiert die Handlungen im Bereich der Wirtschaft und dies sowohl auf der Mikroebene als Unternehmensethik (engl. Businessethics) wie auf der Makroebene der Gesellschaft (economic ethics).

Weiterbildung

Sowohl Ethik- als auch Governance-Themen gehören in so gut wie jedes Weiterbildungsprogramm, das mit den heutigen Herausforderungen der Digitalisierung in Gesellschaft und öffentlicher Verwaltung zu tun hat. Deshalb fliessen Ethik und Governance in die meisten unserer Weiterbildungsprogramme für Gemeinden und Kantone mit ein.

Forschung

Forschungsthemen in Bereich angewandte Ethik, insbesondere der Medizin-, Tier-, Umwelt- und Wirtschaftsethik sowie zur Phänomenologie, insbesondere der Leibphilosophie.

Beratung

Ethische Expertise im Bereich der Angewandten Ethik.

Kontakt

Prof.
Prof. Dr. Andreas Brenner Dozent, Institut für Nonprofit und Public Management Telefon : +41 61 279 17 50 E-Mail : andreas.brenner@fhnw.ch

Social Media der Hochschule für Wirtschaft FHNW

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