Der Ansatz der Globalgeschichte wird in der Geschichtsdidaktik diskutiert, ist bislang empirisch aber wenig erforscht. Durch die Studie können erste empirische Ergebnisse auf breiter Basis zu Potentialen von globalgeschichtlichen Perspektiven für kompetenzorientiertes historisches Lernen erwartet werden.

Projektdetails
- Typ
- Forschungsprojekt
- Forschungsfeld
- Fachdidaktik
- Themen
- Bildung und Pädagogik
- Hochschule/Institut
- Pädagogische Hochschule FHNW / Institut Forschung und Entwicklung
- Förderung
- Schweizerischer Nationalfonds
- Laufzeit
- Juli 2020 - Februar 2024
- Leitung
- Philipp Marti
- Mitarbeit
- Dominic Studer
Projektleitung / Weitere Informationen
Philipp Marti
Projektteam
Über das Projekt
Für Geschichtslernen, das zur Orientierung in der Lebenswelt heutiger Lernender beitragen soll, ist die Einsicht in die historischen Hintergründe von Gegenwartsphänomenen wie der Globalisierung, Migration und gesellschaftlicher Heterogenität sehr bedeutsam. Als fachwissenschaftlicher Zugang bietet sich der Ansatz der Globalgeschichte an. Dieser wird in der Geschichtsdidaktik diskutiert, ist dort empirisch aber bislang wenig erforscht. Die Studie setzt an dieser Lücke an. Sie ist im Geschichtsunterricht der gymnasialen Sekundarstufe II angesiedelt und methodisch der partizipativen Praxisforschung zugeordnet. Gemeinsam mit Lehrpersonen werden Unterrichtseinheiten entwickelt und die so angestossene Unterrichtsentwicklung durch video-, interview- und fragebogenbasierte Erhebungen empirisch untersucht. Neben wissenschaftlichen Ergebnissen sollen nach dem Abschluss des Projekts auf die Praxis abgestimmte, im Entstehungsprozess systematisch reflektierte Unterrichtseinheiten für die Schule sowie für die fachdidaktische Aus- und Weiterbildung vorliegen.
Finanzierung
Das Projekt wird gefördert durch

