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«MEWS – Measuring English Writing at Secondary Level. A Binational Comparative Study»

Schreiben auf Englisch ist eine Schlüsselkompetenz für das spätere Studium. «MEWS» untersucht, wie Jugendliche ein Jahr vor der Matura argumentative Texte verfassen.

Ein Projekt der Professur für Englischdidaktik

Ziele

  • Beurteilen von Inhalt und Sprache in argumentativen Englischaufsätzen
  • Erkennen von Faktoren, welche Schreibfähigkeiten in Englisch beeinflussen

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v.l.n.r.: Oliver Meyer, Jennifer Meyer, Maximilian Kiebs, Maleika Krüger, Prof. Olaf Köller (hinten), Prof. Stefan Keller (vorne), Johanna Fleckenstein

Forschungsregionen

  • Deutschland
  • Schweiz

Fragestellung

Die englische Sprache ist die lingua franca in Bildung und Wissenschaft. Zudem ist Englisch unverzichtbar für die moderne Kommunikation und in der Geschäftswelt. GymasiastInnen lernen deshalb, wie sie auf Englisch möglichst effektiv argumentieren und Essays strukturieren. Die MEWS-Studie untersucht erstmals den Inhalt und die Sprache solcher Texte und fragt, welche Faktoren die Schreibfähigkeiten beeinflussen.

Vorgehen

Das Projekt geht davon aus, dass ein Zusammenspiel von Faktoren die Schreibfähigkeiten fördert oder einschränkt. Die Faktoren lassen sich in folgende Einflussebenen gruppieren:

  • Ebene des Bildungssystems (Maturitätsquote, Schultyp)
  • Ebene des Englischunterrichts (Qualitätsmerkmale)
  • Individualebene (Motivation, Vorwissen, sozialer Hintergrund)

Zur Individualebene gehört ebenfalls das Freizeitverhalten. So werden SchülerInnen beispielsweise zum Gebrauch von Englisch in ihrer Freizeit befragt (Computerspiele, Social Networks, Fernsehserien, Musik usw.). Dies könnte nämlich ebenfalls einen Einfluss auf bildungsrelevante Sprachfähigkeiten haben.

Das Forschungsteam bewertet die Schülertexte mit quantitativen und qualitativen Methoden, unterstützt von einer speziellen Software (E-rater©). Die Software beurteilt automatisch Schlüsselkomponenten von Schreibkompetenz (z.B. lexikalische Komplexität, Syntax oder Textstrukturierung).

Wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Kontext

MEWS entwickelt das differenzierte Verständnis von englischen Schreibfähigkeiten weiter. Die Resultate generieren einen Mehrwert:

  • für die Lehrerbildung – weil untersucht wird, welche Aspekte von Englischunterricht fremdsprachliche Schreibfähigkeiten positiv beeinflussen
  • für die Bildungssteuerung – weil ein differenzierteres Bild der Leistungsfähigkeit junger Menschen in verschiedenen Schultypen entsteht
  • für die Forschung zu sozialen Einflussfaktoren auf schulische Leistungen – weil der Gebrauch des Englischen ausserhalb des Unterrichts untersucht wird

Links

Downloads


Kontakt

Pädagogische Hochschule FHNW
Englischdidaktik, MEWS
Clarastrasse 57
CH-4058 Basel
bWV3cy5waEBmaG53LmNo

Projektleitung

Prof. Dr. Stefan Keller

Projektmitarbeiter/Doktoranden

Maleika Krüger
Oliver Meyer

Organisation/Administration

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