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Innovationszentrum Olten

Machbarkeitsstudie Innovationszentrum Olten

Leistungsfähige Industrieunternehmen im Maschinenbau, der Präzisionsindustrie, Augenoptik, Life Sciences und Medizintechnik haben in der Region Olten ihren Sitz, genauso wie eine Vielzahl wissensbasierter Dienstleistungsbetriebe. Neben dem wirtschaftlichen Potenzial seitens der Unternehmen verfügt die Region über einen reichen Pool an Humankapital, der durch die Ausbildung von Talenten in lokalen Unternehmen und an der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) gespeist und stetig erneuert wird. Die Ballung und Vielfalt von Industrie, Forschung und Talenten machen die Region zu einem wichtigen Zentrum für Ideen in der Nordwestschweiz.

Um diese Ideen systematisch in Lösungen zu verwandeln, verfügt der Kanton Solothurn über eine Vielzahl an Förderinstrumenten. Anlaufstellen für Start-ups sind unter anderem das Institut für Jungunternehmen (IFJ), das Gründerzentrum Kanton Solothurn (GZS), plug & start Olten und der Cleantech Business Park in Deitingen. Verschiedene Co-Working Spaces, das Technologiezentrum Witterswil TZW (Innovationsförderung im Bereich Life Science), der Switzerland Innovationspark Biel (SIPBB) mit einem Labor zur Entwicklung von Prototypen (FABLAB) sowie die Swiss Smart Factory im Kanton Bern, auf welches auch Unternehmen aus dem Kanton Solothurn zugreifen, runden das Angebot ab.

Gleichwohl fehlt es hier an einem Ort, der die vielfältigen Potentiale aus Bildung, Forschung, Kultur und Wirtschaft proaktiv miteinander verbindet, um Innovationen und neue Geschäftsmodelle, vor dem Hintergrund der digitalen Transformation unter Einbezug von sozialer Innovation und Nachhaltigkeit, zu generieren.

Das Projekt „Machbarkeitsstudie Innovationszentrum Olten“ zielt darauf ab, den Bedarf für ein Innovationszentrum für diverse Akteursgruppen (Unternehmen, Forschung, Bildung, Gesellschaft) in der Region abzuklären und darauf aufbauend ein Basis-Konzept zu entwickeln. Ein Innovationszentrum wird dabei im weitesten Sinn als ein Zentrum zur Unterstützung wirtschaftlicher, technologischer und sozialer Innovationen in Prozessen der «Co-Creation» mit Beteiligten aus Wirtschaft, Bildung/Forschung und Gesellschaft verstanden. Solche Zentren werden in jüngerer Vergangenheit auch unter dem Begriff des «(Social) Impact Hub» an vielen Standorten diskutiert und errichtet. Die Machbarkeitsstudie will im Detail den Bedarf für die Leistungen eines solchen Zentrums am Standort Olten untersuchen und auf dieser Basis (und im Falle ausreichenden bestehenden Bedarfs) ein Umsetzungs-Konzept erarbeiten.

Projektbeginn: Oktober 2018
Projektdauer: 3-4 Monate

Kontakt

Prof. Dr. Tina Haisch
Prof. Dr. Tina Haisch Dozentin und Leiterin des Schwerpunktes Innovation und Raum, Institut für Nonprofit und Public Management
Telefon : +41 61 279 18 37 (Direkt)

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