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Indirekte Leistungssteuerung, interessierte Selbstgefährdung und Selbstsorge

Verantwortung für Gesundheit neu reflektieren

In vielen Unternehmen wird das Arbeitsverhalten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über Kennzahlen, Ziele, Produktivitätsindikatoren und Benchmarking-Werte gesteuert. Diese indirekte Steuerung kann als inzwischen dominierende betriebliche Leistungssteuerung charakterisiert werden. Indirekte Steuerung geht im Vergleich zum früher praktizierten Command-and-Control mit mehr Freiheit bzw. Selbstständigkeit, aber auch mit maladaptivem Bewältigungsverhalten bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einher, das als interessierte Selbstgefährdung bezeichnet wird. Wir beschäftigen uns mit der Frage, wie adaptives Bewältigungsverhalten, d. h. Selbstsorge, gefördert und das Risiko für interessierte Selbstgefährdung reduziert werden kann.

Ausgewählte Projekte

Präsentismus in der Schweiz

zu Präsentismus in der Schweiz

Indirekte Leistungssteuerung

zu Indirekte Leistungssteuerung

Selbstgefährdung und Selbstsorge

zu Selbstgefährdung und Selbstsorge

Verzicht auf Arbeitszeiterfassung in Banken

zu Verzicht auf Arbeitszeiterfassung in Banken

Ausgewählte Publikationen

  • Knecht, M., Meier, G. & Krause A. (2017). Endangering one’s health to improve performance? How indirect control triggers social momentum in organizations. Gruppe. Interaktion. Organisation. Zeitschrift für Angewandte Organisationspsychologie (GIO), 48, 193-201. DOI:10.1007/s11612-017-0377-3
  • Krause, A. & Dorsemagen, C. (2017). Herausforderungen für die Betriebliche Gesundheitsförderung durch indirekte Steuerung und interessierte Selbstgefährdung. In G. Faller (Hrsg.), Lehrbuch Betriebliche Gesundheitsförderung (3. Auflage, S. 153-164). Göttingen: Hogrefe.
  • Krause, A., Dorsemagen, C. & Theiler, A. (2019). Praxisbeispiel 9: Regierungspräsidium Freiburg im Breisgau. In A. Graf (Hrsg.), Selbstmanagement-Kompetenz in Unternehmen stärken. Leistung, Wohlbefinden und Balance als Herausforderung (2. Auflage; S. 247-254). Wiesbaden: Springer-Gabler.
  • Krause, A., Schulze, H. & Windlinger, L. (2018). Mobil-Flex-Arbeit und Gesundheit. In A. Blum-Rüegg (Hrsg.), BGM Grundlagen & Trends mit Fokus psychische Gesundheit. Bericht 7 (S. 76-97). Bern und Lausanne: Gesundheitsförderung Schweiz.
  • Krause, A., Deufel, A., Dorsemagen, C., Knecht, M., Mumenthaler, J., Mustafić, M. & Zäch, S. (2018). Betriebliche Interventionen zur gesundheitsförderlichen Gestaltung indirekter Steuerung. In M. Pfannstiel & H. Mehlich (Hrsg.), BGM – Ein Erfolgsfaktor für Unternehmen (S. 33-57). Heidelberg: Springer.
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