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CAS Sexualität und Behinderung

Der CAS-Kurs «Sexualität und Behinderung» rückt das Thema des Ermöglichens eines Lebens einer selbstbestimmten Sexualität in den Mittelpunkt. Dazu vermittelt der Kurs zielgruppen- und handlungsrelevantes Wissen samt dazugehörenden Methoden. Dazu gehören auch die Fähigkeit zur Selbstreflexion sowie der achtsame Umgang in der täglichen Arbeit vor Ort.
Die Weiterbildung befähigt die Teilnehmenden,

  • die psychosexuelle Entwicklung bei Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung zu verstehen, zu unterstützen und zu begleiten.
  • Methoden und Formen sexueller Bildung, von Sexualbegleitung und Sexualassistenz umzusetzen resp. zu vermitteln.
  • auf die Besonderheiten der Beziehungen und Rollen von Menschen mit Beeinträchtigung und deren Begleitpersonen einzugehen und sich angemessen zu verhalten.
  • die Themen Freundschaft – Liebe – Beziehung – Partnerschaft – Kinderwunsch – Elternschaft – Elternbegleitung in ihrer Praxis achtsam zu begleiten.
  • sich im Spannungsfeld von Nähe und Distanz reflektiert und fachlich korrekt zu verhalten.
  • die Risiken von sexueller Ausbeutung und sexualisierter Gewalt im institutionellen Kontext einzuschätzen und ihnen entschlossen zu begegnen.
  • Ansätze, Modelle und Methoden der Prävention und Intervention bei sexualisierter Gewalt professionell umzusetzen.
  • grundlegende juristische und institutionelle Rahmenbedingungen zum Thema zu reflektieren und situationsgerecht anzuwenden.
  • möglichst gemeinsam mit den betroffenen Menschen mit Beeinträchtigung komplexe Sachverhalte, Beurteilungen und Lösungsansätze gegenüber allen Anspruchsgruppen klar und eindeutig zu kommunizieren, auf andere Argumente einzugehen, Lösungsvarianten auszuarbeiten, zu begründen und zu verhandeln.


Zielpublikum

Fachpersonen in Sonderschulheimen, Wohnheimen, Werkstätten, Beschäftigungsstätten und Sonderschulen, im Assistenzsetting, in der Rehabilitation, in Therapie oder Beratung, die mit Menschen mit Entwicklungsbeeinträchtigungen und Behinderungen arbeiten und sie bei der Gestaltung ihrer Lebenswelt begleiten.

Struktur

Der CAS-Kurs ist als berufsbegleitende Weiterbildung konzipiert und in 12 Blöcke à 2 resp. 3 Kurstage mit vier Hauptthemen aufgeteilt.
Der Arbeitsaufwand setzt sich wie folgt zusammen (Programmänderungen vorbehalten):
Gesamtarbeitsaufwand: 450 Stunden
Kontaktstudium: 147 Stunden
Supervision: 28 Stunden
Selbststudium: 175 Stunden
Kompetenznachweis: 100 Stunden

Weitere Informationen

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Bemerkung

Änderungen und Preisanpassungen vorbehalten

Anmeldung

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Standort

Hochschule für Soziale Arbeit FHNW, Olten

Riggenbachstrasse 16 4600 Olten
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