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Berufliche Neuorientierung in der erwerbsorientierten Eingliederung

Erwerbstätige Personen können mit unterschiedlichen Veränderungen konfrontiert sein. Viele Veränderungen kann eine Person ohne fachlichen Beistand oder Beratung bewältigen. Beispielsweise nach einem Unfall, längerer Krankheit oder Arbeitslosigkeit ist die Rückkehr in den Arbeitsmarkt schwierig, diese Ereignisse können plötzlich eintreten und zu grossen Krisen führen. Überdauernde Leistungsbeeinträchtigungen und psychische Probleme können die Wiedereingliederung verzögern oder gar ganz verhindern. Es braucht eine berufliche Neuorientierung.

Inhalt

Eingliederungsfachpersonen begleiten Personen während des Prozesses der beruflichen Um- und Neuorientierung. Dabei müssen folgende Prozessschritte beachtet werden:
Kennenlernen: Wo steht die betroffene Person? Was bringt sie mit? Über welche Strategien/Motivatoren verfügt sie, um anstehende Schritte zu bewältigen? Welche Einschränkungen sind bekannt und welche Folgen für eine erwerbsorientierte Eingliederung bestehen?

Angebots- und Funktionsklärung: Was kann die Fachperson anbieten und was ist ihre Funktion?

Standortbestimmung: Persönliche Einschränkungen und gesellschaftliche Grenzen: Welche Ressourcen bisheriger beruflicher Erfahrungen können für die Zukunft übernommen werden? Welche Defizite müssen akzeptiert werden? Welche beruflichen Qualifikationen können wie übernommen werden? Wo muss, bedingt durch den gesellschaftlichen Wandel, Neues gelernt werden?

Berufliche Neuorientierung und Umsetzungshilfen: Die schweizerische Berufsbildung und Berufsberatung: Ihre gesellschaftliche Verankerung, ihr Bezug zum Arbeitsmarkt/Employability. Ihr Auftrag, ihre Umsetzung und ihre Möglichkeiten.

Zielpublikum

Eingliederungs- und Gesundheitsfachpersonen in

  • Unternehmen
  • Sozialversicherungen, insbesondere IV und RAV
  • privaten Versicherungen, insbesondere Taggeldversicherungen
  • Sozialen Diensten
  • Institutionen und Organisationen der Arbeitsintegration
  • der Rehabilitation

Weitere Informationen

Das Fachseminar kann je nach Thematik in einem der CAS Eingliederungsmanagement anerkannt werden. Voraussetzung hierfür ist, dass Sie ein Lerntagebuch erarbeiten. Das Lerntagebuch ist bis 10 Tage nach Abschluss des Fachseminars elektronisch oder postalisch einzureichen und wird auf der Teilnahmebestätigung als Leistungsnachweis aufgeführt. Die Bewertung erfolgt mittels zweistufiger Bewertungsskala (erfüllt / nicht erfüllt). Weitere Informationen zum Lerntagebuch finden Sie unter Informationen Lerntagebuch EM.

Download Flyer
Informationen Lerntagebuch

Bemerkung

Änderungen und Preisanpassungen vorbehalten.

Anmeldung

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Standort

Hochschule für Soziale Arbeit FHNW, Olten

Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW Hochschule für Soziale Arbeit Riggenbachstrasse 16 4600 Olten
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