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Mit Andersdenkenden wirkungsvoll kommunizieren

Wie Sie das Beste aus Ihren Gesprächen herausholen können

Eckdaten

Abschluss
Teilnahmebestätigung
Unterrichtssprache
Deutsch
Preis
CHF 790

In einer zunehmend polarisierten Gesellschaft wird es immer schwieriger, mit andersdenkenden Parteien sinn- und wirkungsvoll zu reden. Solche Gespräche, die wir oft als schwierig und unangenehm erleben, finden überall statt: in der Familie, im Freudenkreis, im beruflichen Alltag, in der Politik usw.

Wir versuchen üblicherweise, die Andersdenkenden mit guten Argumenten zu überzeugen, ihre Meinung zu revidieren, und im Idealfall sich unserem Standpunkt anzuschliessen. Diese lassen sich aber in der Regel nicht überzeugen. Im Gegenteil: Mit Gegenargumenten versuchen sie, uns zu überzeugen, dass wir Unrecht haben! Über kurz oder lang befinden wir uns in einer ausweglosen Argumentationsschlacht, die dann leicht zu einem Austausch von persönlichen Angriffen und Gegenangriffen degenerieren kann. Wenn solche Gespräche im Rahmen von öffentlichen Debatten stattfinden, gibt es ein drittes Opfer: das Publikum, das am Schluss frustriert feststellt, dass die Streithähne aneinander vorbeigeredet haben.

Es gibt leider (oder zum Glück?) keinen Zauberstab und keine Fernbedienung, mit der wir die Meinung von andersdenkenden Mitmenschen beliebig verändern können. Andersdenkende denken, so wie auch wir, was und wie sie wollen. Das Einzige, das wir verändern können, ist die Art und Weise, wie WIR mit Andersdenkenden reden! WIR entscheiden, wie wir ein Gespräch führen. Und je nachdem wie wir das Gespräch führen, wird unser Gegenüber anders reagieren – das heisst: wir können durch unsere Vorgehensweise das Verhalten von Andersdenkenden im Gespräch beeinflussen. Allerdings gehen wir leider oft reflexartig suboptimal vor: wir reden viel mehr als wir zuhören; wir wiederholen unsere Argumente, werden lauter und dann emotional; wir lassen uns provozieren; wir denken erst im Nachhinein daran, was wir hätten sagen können; usw.

Inhalt

  • Prämissen des Programms
  • Selbstreflexion aufgrund erlebter Gespräche
  • Kontraproduktive Gewohnheiten und Reflexe
  • Zuhören und Zurückspiegeln
  • Fragen: Do's and Don'ts; Reporter-Fragen vs. Denk-Fragen
  • Die «Schlussfolgerungsleiter»
  • Grundsätze der eigenen Meinungsäusserung
  • Der «Unread Library Effect»
  • Epistemologie (Wie und vorher wissen wir, was wir wissen?)
  • Entkräften («disconfirm»)

Zielpublikum

Dieses Seminar richtet sich an Fach- und Führungskräfte, sowie Sachbearbeitende in Profit- und Nonprofit-Organisationen, Behördenmitglieder, Politiker und Politikerinnen, ganze Teams.

Weitere Informationen

Download Flyer

Bemerkung

Änderungen und Preisanpassungen vorbehalten

Anmeldung

Standort

Hochschule für Soziale Arbeit FHNW, Olten

Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW Hochschule für Soziale Arbeit Riggenbachstrasse 16 4600 Olten
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